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Getränkt in Wahrheit





Früher saßen wir immer nebeneinander, dein Kopf auf meiner Schulter und meine Hand durch deine Haare streichend. Wir haben vor uns hergeträumt, die Zeit vergessen, die Welt vergessen und vor allem die Realität vergessen, die zuletzt schmerzhaft um sich geschlagen hat.

Jetzt sitze ich zusammengekauert auf der anderen Seite des Raumes, Wortfetzen sprudeln aus einer unerschöpftlichen Quelle aus mir heraus und immer wieder schaue ich auf meine Haut, die mit tiefschwarzer Tinte gebranntmarkt ist. Überall sind Buchstaben, Wortfragmente und Satzbruchstücke. Du weißt nicht, wie sie dorthin gekommen sind und ich kann nicht mehr vernünftig sprechen, weil alles keinen Sinn mehr ergibt. Eine Welt ist zusammengebrochen.

Teilsprachlos

Ich schicke Worte ab, doch sie kommen nirgendwo an.



Ich würde gerne so viel tun, aber mein ganzer Körper zittert. Ich kann keinen einzigen Schritt auf dich zu gehen und wenn du dich mir näherst flüchte ich weiter zurück. In meinem Kopf ist ein Wirrwarr, eine Buchstabensuppe.

Ich habe keine Kraft mehr, bin über das Ziel hinaus geschossen und anstatt alles unter Kontrolle zu haben, sitze ich nun zitternd hier und fürchte mir vor allem.

Wann haben wir uns verloren?

Das Papier am 16.2.10 11:20

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